Wechseljahre in der Schweiz: die wichtigsten Zahlen 2026
Am 18. Oktober ist Welt-Menopausentag. Die Redaktion gynxtra hat dazu die wichtigsten Zahlen zu den Wechseljahren zusammengetragen: aus der amtlichen Schweizer Statistik, aus einer Schweizer Befragung und aus grossen internationalen Studien. Zu jeder Zahl steht, wer gezählt oder befragt wurde.
Das Wichtigste in Kürze
- In der Schweiz leben rund eine Million Frauen zwischen 45 und 60 Jahren (BFS, STATPOP 2025).
- Eine 50-jährige Frau in der Schweiz hat im Mittel noch 37,2 Lebensjahre vor sich (BFS 2025).
- Häufige Hitzewallungen oder Nachtschweiss dauerten in einer grossen US-Studie im Mittel 7,4 Jahre (Avis, SWAN 2015).
- In der Schweiz geben 51,8 Prozent der Frauen zwischen 50 und 64 Ein- oder Durchschlafstörungen an, bei den Männern gleichen Alters 33,3 Prozent (BFS/Obsan, SGB 2022).
- In einer schweizweiten Befragung zu Wechseljahren am Arbeitsplatz hat jede dritte der 2'259 befragten Frauen wegen ihrer Beschwerden das Pensum reduziert, gekündigt oder pausiert (MenoSupport Suisse 2025).
Eine Million Frauen in der Lebensmitte
Die Wechseljahre betreffen in der Schweiz keine kleine Gruppe. Zwischen 45 und 60 Jahre alt sind 1'004'260 Frauen, also rund eine Million (BFS, STATPOP 2025). Mehr als 40 Prozent der Frauen in der Schweiz sind 50 oder älter (BFS, STATPOP 2025). Die Bevölkerungsstatistik erfasst das Alter, nicht die Wechseljahre. Wie viele dieser Frauen gerade Beschwerden haben, zeigt sie deshalb nicht.
Die Jahre nach der Menopause sind ein langer Lebensabschnitt. Eine 50-jährige Frau in der Schweiz hat im Mittel noch 37,2 Lebensjahre vor sich, 2005 waren es 35,2 Jahre (BFS 2025). Mit 50 liegt also im Mittel noch mehr als ein Drittel des Lebens vor ihr.
Studien zeigen Werte von Gruppen. Deine persönliche Situation kann davon abweichen.
Wann die Wechseljahre beginnen und wie lange sie dauern
Die Wechseljahre beginnen nicht mit der letzten Periode, sondern Jahre davor, in der Perimenopause. In einer grossen US-Studie begann sie im Mittel mit 47,5 Jahren und dauerte im Mittel knapp vier Jahre (McKinlay 1992). Im späten Übergang bleibt die Periode 60 Tage oder länger aus. Diese Phase dauert im Mittel 1 bis 3 Jahre (STRAW+10).
In der Schweiz sind Frauen bei ihrer letzten Periode im Mittel 51 Jahre alt (USZ). Die Menopause wird rückblickend festgestellt, wenn die letzte Periode zwölf Monate zurückliegt. Danach verändern sich die Hormone noch etwa zwei Jahre deutlich, die frühe Postmenopause dauert insgesamt etwa 5 bis 8 Jahre (STRAW+10).
Die Lebensphasen rund um die Menopause
Die Perimenopause dauert meist einige Jahre, im Mittel knapp vier. Die Menopause ist ein Zeitpunkt, keine Phase. Danach verändern sich die Hormone noch etwa zwei Jahre deutlich.34
- PrämenopauseRegelmässiger Zyklus, noch keine typischen Wechseljahresbeschwerden.
- PerimenopauseZyklus und Beschwerden verändern sich, oft schon Jahre vor der letzten Periode.Beginn im Mittel mit 47,5 Jahren (US-Studie), bei einzelnen Frauen deutlich früher oder später.3Im Mittel knapp 4 Jahre (US-Studie)
- Früher ÜbergangAufeinanderfolgende Zyklen weichen dauerhaft um 7 Tage oder mehr voneinander ab.
- Später ÜbergangDie Periode bleibt 60 Tage oder länger aus.Im Mittel 1 bis 3 Jahre
- MenopauseSie wird rückblickend festgestellt: wenn die letzte Periode zwölf Monate zurückliegt.Die letzte Periode liegt meist zwischen 45 und 55, in der Schweiz im Mittel bei 51.56
- PostmenopauseDie Zeit nach der Menopause. Beschwerden können fortbestehen oder sich verändern.
- Frühe PostmenopauseDie Hormone verändern sich nach der letzten Periode noch etwa zwei Jahre deutlich.Ab der letzten Periode insgesamt etwa 5 bis 8 Jahre
Alter und Dauern sind typische Werte aus Studien, gerechnet bis zur oder ab der letzten Periode. Einzelne Frauen weichen stark ab, das Alter allein zeigt nicht, in welcher Phase du bist. Bleibt die Periode schon vor 40 über Monate aus, gehört das ärztlich abgeklärt. Schematisch, nicht massstabsgetreu. Die Studien grenzen die Phasen unterschiedlich ab. Nach Hysterektomie oder unter hormoneller Verhütung greift die Zwölf-Monats-Regel nicht. Wo du gerade stehst, ordnet deine Ärztin gemeinsam mit dir ein.6
Hitzewallungen: häufig, und oft über Jahre
Rund 80 Prozent der Frauen erleben in den Wechseljahren Hitzewallungen oder Nachtschweiss, etwa jede dritte davon mittel bis stark (IMS 2025).
Wie lange sie anhalten, ist sehr unterschiedlich. In der US-Studie SWAN dauerten häufige Hitzewallungen oder Nachtschweiss im Mittel 7,4 Jahre. Wer sie schon vor oder früh in der Perimenopause hatte, hatte sie im Mittel mehr als 11,8 Jahre, wer sie erst nach der Menopause bekam, etwa 3,4 Jahre (Avis 2015). Was dahintersteckt und welche Wege es gibt, liest du unter Hitzewallungen.
Wie lange Hitzewallungen dauern
Häufige Hitzewallungen oder Nachtschweiss dauerten in einer grossen US-Studie im Mittel 7,4 Jahre. Am längsten dauerten sie bei Frauen, die sie schon vor oder früh in der Perimenopause hatten.7
| Gruppe | Median |
|---|---|
| Beginn vor oder früh in der Perimenopause | mehr als 11,8 Jahre |
| Alle Frauen mit häufigen Beschwerden | 7,4 Jahre |
| Beginn erst nach der Menopause | 3,4 Jahre |
US-Kohorte SWAN, 1'449 Frauen mit häufigen Beschwerden (an mindestens 6 von 14 Tagen). Werte als Median, einzelne Frauen weichen stark ab. Nach der letzten Periode hielten die Beschwerden im Mittel noch 4,5 Jahre an.
Mehr als Hitzewallungen: Gelenke, Erschöpfung, Gedächtnis
Hitzewallungen sind das bekannteste Zeichen der Wechseljahre, aber nicht das einzige. In einer weltweiten Auswertung von 321 Studien gaben Frauen in der Lebensmitte am häufigsten Gelenk- und Muskelbeschwerden (65,4 Prozent) und Erschöpfung (64,1 Prozent) an, gefolgt von Gedächtnisproblemen und Reizbarkeit (je 54,4 Prozent) (Fang 2024).
Die Studien in dieser Auswertung unterscheiden sich stark, etwa darin, wie gefragt wurde. Die Zahlen zeigen deshalb eine Grössenordnung, keinen genauen Wert für die Schweiz. Nicht jede dieser Beschwerden kommt von den Hormonen, und manche haben andere Ursachen, die ärztlich abgeklärt gehören. Alle Symptome im Überblick findest du unter Symptome.
Wie häufig Frauen in der Lebensmitte diese Beschwerden angeben
In einer weltweiten Auswertung von 321 Studien gaben Frauen in der Lebensmitte am häufigsten Gelenk- und Muskelbeschwerden (65,4 Prozent) und Erschöpfung (64,1 Prozent) an, gefolgt von Gedächtnisproblemen und Reizbarkeit (je 54,4 Prozent).8
| Beschwerde | Anteil der Frauen |
|---|---|
| Gelenk- und Muskelbeschwerden | 65,4 % |
| Körperliche und geistige Erschöpfung | 64,1 % |
| Gedächtnisprobleme | 54,4 % |
| Reizbarkeit | 54,4 % |
| Schlafprobleme | 51,9 % |
| Stimmungsschwankungen | 49,0 % |
| Konzentrationsprobleme | 44,9 % |
Auswahl von 7 der 19 Beschwerden. 482'067 Frauen in der Lebensmitte, weltweit, 2000 bis 2023. Die Studien unterscheiden sich stark, die Werte zeigen eine Grössenordnung. Hitzewallungen und Nachtschweiss: siehe Hitzewallungen.
Schlaf: Frauen in der Schweiz schlafen schlechter
In der Schweiz geben 51,8 Prozent der Frauen zwischen 50 und 64 Ein- oder Durchschlafstörungen an, bei den Männern gleichen Alters 33,3 Prozent (BFS/Obsan, SGB 2022). Ob das mit den Wechseljahren zusammenhängt, erfasst die Befragung nicht.
Mittlere oder pathologische Schlafstörungen gaben in der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022 37 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer an. Pathologische Schlafstörungen sind bei den 45- bis 64-Jährigen am häufigsten, mit 9 Prozent (BFS, SGB 2022).
Je nach Studie haben 40 bis 69 Prozent der Frauen im Übergang zur Menopause Schlafprobleme (IMS 2025). Was dahinterstecken kann, liest du unter Schlafstörungen.
Ein- und Durchschlafstörungen in der Schweiz, nach Alter
In der Schweiz gaben 2022 51,8 Prozent der Frauen zwischen 50 und 64 Ein- oder Durchschlafstörungen in den letzten vier Wochen an, bei den Männern gleichen Alters 33,3 Prozent. Das ist der höchste Anteil aller Alters- und Geschlechtergruppen.9
| Altersgruppe | Anteil mit Ein- oder Durchschlafstörungen |
|---|---|
| 15 bis 34 Jahre, Frauen | 39,8 % |
| 15 bis 34 Jahre, Männer | 30,1 % |
| 35 bis 49 Jahre, Frauen | 37,0 % |
| 35 bis 49 Jahre, Männer | 30,5 % |
| 50 bis 64 Jahre, Frauen | 51,8 % |
| 50 bis 64 Jahre, Männer | 33,3 % |
| 65 Jahre und älter, Frauen | 48,9 % |
| 65 Jahre und älter, Männer | 29,0 % |
Schweizerische Gesundheitsbefragung 2022, Selbstangaben, Personen ab 15 in Privathaushalten. Gezählt sind Beschwerden «ein bisschen» oder «stark» in den letzten vier Wochen. Ob sie mit den Wechseljahren zusammenhängen, erfasst die Befragung nicht.
Wechseljahre und Beruf
Frauen in der Schweiz treten im Schnitt mit 64,7 Jahren aus dem Arbeitsmarkt aus (BFS, SAKE 2024). Die Wechseljahre fallen also mitten ins Erwerbsleben.
In einer schweizweiten Befragung zu Wechseljahren am Arbeitsplatz hat jede dritte der 2'259 befragten Frauen wegen ihrer Beschwerden das Pensum reduziert, gekündigt oder pausiert (MenoSupport Suisse 2025).
Die Zahl beschreibt die befragten Frauen. Ob sie für alle berufstätigen Frauen in der Schweiz gilt, lässt sich daraus nicht ablesen. Sie zeigt aber, dass Beschwerden in dieser Lebensphase auch im Beruf Folgen haben können.
In einer schweizweiten Befragung zu Wechseljahren am Arbeitsplatz hat jede dritte der befragten Frauen wegen ihrer Beschwerden das Pensum reduziert, gekündigt oder pausiert.10
An der Befragung im Frühjahr 2025 haben 2'259 Frauen teilgenommen.10
Frauen in der Schweiz treten im Schnitt mit 64,7 Jahren aus dem Arbeitsmarkt aus.11
Studien zeigen Werte von Gruppen. Deine persönliche Situation kann davon abweichen.
Gewicht und Stoffwechsel in der Lebensmitte
In der Schweiz sind nach eigenen Angaben 33,8 Prozent der Frauen übergewichtig oder adipös, und 5,6 Prozent geben an, Diabetes zu haben oder Medikamente dagegen zu nehmen. 2017 waren es 4,5 Prozent (Schweizerisches Gesundheitsobservatorium, Obsan, SGB 2022). Beide Zahlen gelten für Frauen ab 15 und sind nicht nach Alter aufgeteilt.
In der Lebensmitte nehmen Frauen im Mittel 0,7 Kilogramm pro Jahr zu, vor allem wegen des Alters und weniger wegen der Menopause (IMS 2025). Mit dem Übergang verschiebt sich aber die Körperzusammensetzung: In der US-Studie SWAN stieg die jährliche Zunahme an Fettmasse von 0,25 auf 0,45 Kilogramm, während die Magermasse leicht abnahm (Greendale 2019). Mehr dazu im Artikel Gewichtszunahme in den Wechseljahren.
In der Schweiz sind nach eigenen Angaben 33,8 Prozent der Frauen ab 15 übergewichtig oder adipös.12
In der Schweiz geben 5,6 Prozent der Frauen ab 15 an, Diabetes zu haben oder Medikamente dagegen zu nehmen, 2017 waren es 4,5 Prozent.13
Frauen in der Lebensmitte nehmen im Mittel 0,7 Kilogramm pro Jahr zu, vor allem wegen des Alters und weniger wegen der Menopause.14
Studien zeigen Werte von Gruppen. Deine persönliche Situation kann davon abweichen.
Alle Zahlen auf einen Blick
| Zahl | Was sie beschreibt | Wer gezählt oder befragt wurde | Quelle |
|---|---|---|---|
| 1'004'260 | Frauen zwischen 45 und 60 in der Schweiz | ständige Wohnbevölkerung 2025 | BFS, STATPOP 2025 |
| mehr als 40 Prozent | Frauen in der Schweiz, die 50 oder älter sind | ständige Wohnbevölkerung 2025 | BFS, STATPOP 2025 |
| 37,2 Jahre | Lebenserwartung einer 50-jährigen Frau | Periodensterbetafel 2025, Frauen, Schweiz | BFS 2025 |
| 51 Jahre | Alter bei der letzten Periode, im Mittel | Patienteninformation, ohne Primärdaten | USZ |
| 47,5 Jahre | Beginn der Perimenopause, im Mittel | 2'570 Frauen von 45 bis 55, USA | McKinlay 1992 |
| knapp 4 Jahre | Dauer der Perimenopause, im Mittel | wie oben | McKinlay 1992 |
| 1 bis 3 Jahre | Dauer des späten Übergangs, im Mittel | Konsens aus Kalender- und Hormonstudien | STRAW+10, Harlow 2012 |
| 5 bis 8 Jahre | Dauer der frühen Postmenopause | wie oben | STRAW+10, Harlow 2012 |
| 80 Prozent | Frauen mit Hitzewallungen oder Nachtschweiss in den Wechseljahren | internationale Leitlinie | IMS 2025 |
| 7,4 Jahre | Dauer häufiger Hitzewallungen oder Nachtschweiss, im Mittel | 1'449 Frauen mit häufigen Beschwerden, USA | Avis, SWAN 2015 |
| 65,4 Prozent | Gelenk- und Muskelbeschwerden | 321 Studien, 482'067 Frauen in der Lebensmitte, weltweit | Fang 2024 |
| 64,1 Prozent | Körperliche und geistige Erschöpfung | wie oben | Fang 2024 |
| 51,8 und 33,3 Prozent | Ein- oder Durchschlafstörungen bei Frauen und Männern zwischen 50 und 64 | Personen ab 15 in Privathaushalten, Selbstangaben, Schweiz | BFS/Obsan, SGB 2022 |
| 37 und 29 Prozent | Mittlere oder pathologische Schlafstörungen bei Frauen und Männern | rund 22'000 Personen ab 15, Schweiz | BFS, SGB 2022 |
| 9 Prozent | Pathologische Schlafstörungen bei 45- bis 64-Jährigen | wie oben, Frauen und Männer | BFS, SGB 2022 |
| 64,7 Jahre | Alter der Frauen beim Austritt aus dem Arbeitsmarkt, im Schnitt | Arbeitskräfteerhebung 2024, Schweiz | BFS, SAKE 2024 |
| 1 von 3 | Befragte, die wegen Beschwerden das Pensum reduziert, gekündigt oder pausiert haben | 2'259 befragte Frauen in den Wechseljahren, Schweiz | MenoSupport Suisse 2025 |
| 33,8 Prozent | Frauen mit Übergewicht oder Adipositas | Frauen ab 15, Selbstangaben, Schweiz | Obsan, SGB 2022 |
| 5,6 Prozent | Frauen mit Diabetes | wie oben | Obsan, SGB 2022 |
| 0,7 Kilogramm | Gewichtszunahme pro Jahr in der Lebensmitte, im Mittel | internationale Leitlinie | IMS 2025 |
Stand: 7. Oktober 2026. Zitiervorschlag: Redaktion gynxtra, Wechseljahre in der Schweiz: die wichtigsten Zahlen 2026, gynxtra.ch/wissen/wechseljahre-schweiz-zahlen.
Quellen
- BFS, STATPOP 2025: Bundesamt für Statistik (BFS), STATPOP, ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Geschlecht und Alter (px-x-0102010000_101), Abfrage 07.10.2026 pxweb.bfs.admin.ch ↩︎
- BFS 2025: Bundesamt für Statistik (BFS), Lebenserwartung 2005, 2015 und 2025, Quellen BEVNAT, ESPOP, STATPOP bfs.admin.ch ↩︎
- McKinlay 1992: McKinlay SM, Brambilla DJ, Posner JG. The normal menopause transition. Maturitas 1992;14(2):103-115. doi:10.1016/0378-5122(92)90003-M, eigene Darstellung europepmc.org ↩︎
- STRAW+10, Harlow 2012: Harlow SD, Gass M, Hall JE, et al. Executive summary of the Stages of Reproductive Aging Workshop + 10. Menopause 2012;19(4):387-395, eigene Darstellung pmc.ncbi.nlm.nih.gov ↩︎
- WHO 2024: Weltgesundheitsorganisation (WHO). Menopause. Faktenblatt, 16.10.2024 (englisch) who.int ↩︎
- USZ: Universitätsspital Zürich, Patienteninformation «Wechseljahresbeschwerden», aktualisiert 31.07.2026, gelesen 07.10.2026 usz.ch ↩︎
- Avis, SWAN 2015: Avis NE, et al. Duration of menopausal vasomotor symptoms over the menopause transition. JAMA Intern Med 2015;175(4):531-539. doi:10.1001/jamainternmed.2014.8063 (Study of Women's Health Across the Nation, SWAN), eigene Darstellung europepmc.org ↩︎
- Fang 2024: Fang Y, Liu F, Zhang X, et al. Mapping global prevalence of menopausal symptoms among middle-aged women: a systematic review and meta-analysis. BMC Public Health 2024;24:1767. doi:10.1186/s12889-024-19280-5. Lizenz CC BY 4.0 (creativecommons.org/licenses/by/4.0), eigene Darstellung, Auswahl doi.org ↩︎
- BFS/Obsan, SGB 2022: Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerische Gesundheitsbefragung 2022, Auswertung Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan), Indikator «Einschlaf- oder Durchschlafstörungen», eigene Darstellung ind.obsan.admin.ch ↩︎
- MenoSupport Suisse 2025: MenoSupport Suisse (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Menopausenzentrum Inselspital Bern, The Women Circle AG), Befragung Frühjahr 2025, n = 2'259, Projektseite. Dazu Interview mit Petra Stute, uniaktuell, Universität Bern, 13.11.2025. Befragung, die Zahlen gelten für die Teilnehmerinnen blog.hwr-berlin.de Interview uniaktuell.unibe.ch ↩︎
- BFS, SAKE 2024: Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2024: Jahresdurchschnittswerte, Medienmitteilung vom 24.04.2025 bfs.admin.ch ↩︎
- Obsan/BAG, SGB 2022: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan), MonAM-Indikator «Übergewicht und Adipositas (Alter: 15+)», Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022 ind.obsan.admin.ch ↩︎
- Obsan/BAG, SGB 2022: Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan), MonAM-Indikator «Diabetes (Alter: 15+)», Daten: BFS, Schweizerische Gesundheitsbefragung 2022, Stand 17.03.2025 ind.obsan.admin.ch ↩︎
- IMS 2025: Panay N, Fenton A, Hamoda H, et al. International Menopause Society (IMS) recommendations and key messages on women's midlife health and menopause. Climacteric 2025. doi:10.1080/13697137.2025.2585487 imsociety.org ↩︎
- BFS, SGB 2022: Bundesamt für Statistik (BFS), Medienmitteilung «Schlafstörungen nehmen seit 25 Jahren zu und betreffen ein Drittel der Bevölkerung», Schweizerische Gesundheitsbefragung 1997 bis 2022 bfs.admin.ch
- Greendale, SWAN 2019: Greendale GA, Sternfeld B, Huang M, et al. Changes in body composition and weight during the menopause transition. JCI Insight 2019;4(5):e124865. doi:10.1172/jci.insight.124865 (SWAN) pmc.ncbi.nlm.nih.gov
Häufige Fragen zu den Wechseljahren in Zahlen
Wie viele Frauen sind in der Schweiz in den Wechseljahren?
Die Bevölkerungsstatistik erfasst das Alter, nicht die Wechseljahre. Zwischen 45 und 60 Jahre alt sind in der Schweiz rund eine Million Frauen, genau 1'004'260 (BFS, STATPOP 2025). Wie viele davon gerade Beschwerden haben, ist damit nicht gesagt.
In welchem Alter kommt die Menopause in der Schweiz?
In der Schweiz sind Frauen bei ihrer letzten Periode im Mittel 51 Jahre alt (USZ). Die Menopause wird rückblickend festgestellt, wenn die letzte Periode zwölf Monate zurückliegt. Die Perimenopause davor begann in einer grossen US-Studie im Mittel mit 47,5 Jahren (McKinlay 1992). Beginnen Beschwerden vor 40, gehört das ärztlich abgeklärt.
Wie lange dauern Hitzewallungen?
Sehr unterschiedlich lange. In der US-Studie SWAN dauerten häufige Hitzewallungen oder Nachtschweiss im Mittel 7,4 Jahre. Wer sie schon vor oder früh in der Perimenopause hatte, hatte sie im Mittel mehr als 11,8 Jahre, wer sie erst nach der Menopause bekam, etwa 3,4 Jahre (Avis 2015).
Schlafen Frauen in den Wechseljahren schlechter?
Viele ja. Je nach Studie haben 40 bis 69 Prozent der Frauen im Übergang zur Menopause Schlafprobleme (IMS 2025). In der Schweiz geben 51,8 Prozent der Frauen zwischen 50 und 64 Ein- oder Durchschlafstörungen an, bei den Männern gleichen Alters 33,3 Prozent (BFS/Obsan, SGB 2022). Ob das jeweils an den Wechseljahren liegt, erfasst die Befragung nicht.
Wirken sich die Wechseljahre auf den Beruf aus?
Bei manchen Frauen deutlich. In einer schweizweiten Befragung zu Wechseljahren am Arbeitsplatz hat jede dritte der 2'259 befragten Frauen wegen ihrer Beschwerden das Pensum reduziert, gekündigt oder pausiert (MenoSupport Suisse 2025). Die Zahl gilt für die befragten Frauen, nicht für alle Frauen in der Schweiz.
Woher stammen die Zahlen in diesem Artikel?
Aus der amtlichen Schweizer Statistik (Bundesamt für Statistik, Schweizerisches Gesundheitsobservatorium), aus einer Schweizer Befragung und aus internationalen Studien und Leitlinien. Wo eine Zahl nicht aus der Schweiz stammt, steht dabei, wer gezählt oder befragt wurde. Alle Quellen findest du am Ende des Artikels.
Deine Wechseljahre ärztlich einordnen lassen
Ärztliche Standortbestimmung per Video. Diagnostik nur, wenn sie etwas klärt.